Living Light ist das geistliche Zuhause von Menschen unterschiedlichster Herkunft und ihren individuellen Erlebnissen und Geschichten. Das, was uns verbindet, ist die Liebe zu Jesus und die Dankbarkeit über seine Rettung und Erlösung. Der Fokus richtet sich dabei auf eine stetig wachsende Beziehung mit Gott, die Wiederherstellung der Gemeinde und die Bekanntmachung der guten Nachricht von Gottes Königreich.
Gott anbeten

Gott hat uns nach seinem Ebenbild geschaffen
(1. Mose 1:26-27).

Wir sind auf dieser Welt, um seine Herrlichkeit widerzuspiegeln und wollen das mit unserem ganzen Leben repräsentieren und ausdrücken.

Unser Dank, unser Lobpreis und unsere Anbetung gegenüber Gott sind prägende und elementare Bestandteile unseres Lebens, weil wir wissen, was Er für uns getan hat und wie wohltuend und heilsam es ist, in echter Beziehung mit ihm zu leben (Matthäus 12:34).

Anbetung ist so viel mehr als eine gesungene Reaktion auf Gott durch ein Lied. Wahre Anbetung ist die freudige und bereitwillige Hingabe unseres ganzen Lebens an Gott (Römer 12:1-2).

Gläubige stärken

Wir erwarten, dass wir sowohl persönlich als auch gemeinschaftlich, kontinuierlich in unserer Beziehung zu Gott wachsen und sein Wirken in unserem Leben unleugbarer und sichtbarer Bestandteil ist. Außerdem glauben wir, dass wir in der Lage sind, all das zu erfüllen, wozu er uns beruft. Wir sind dankbar, dass Gott uns mit dem Heiligen Geist, der Bibel und der Kirche versorgt und damit die idealen Bedingungen für unser Wachstum bereitstellt.

In all dem motiviert und begeistert uns die Aussicht, dass Jesus Christus wiederkommt. Er kehrt zu einer Braut zurück, die sich für ihn zurechtgemacht hat und ihm mit ihrer Einheit und Reife absolutes Wohlgefallen bereitet (Offenbarung 19:7 / Epheser 4:13).

Diese Reife entwickelt sich, je mehr wir verstehen, wer wir in Christus sind, unseren jeweiligen Platz im Leib finden, ihn einnehmen und beständig ausfüllen (Epheser 4:16).

Die Kirche wird für die Rückkehr von Jesus vorbereitet und vollendet– wir empfinden es als großes Privileg, daran gemeinsam beteiligt zu sein.

Gute Nachricht verbreiten

Living Light besteht aus Menschen, die die gute Nachricht des Evangeliums im Glauben empfangen und positiv bejaht haben. Durch die Beziehung zu Jesus erfahren sie nun die Gegenwart und Kraft Gottes in ihrem Leben. Jesus befahl seinen Nachfolgern: „Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe“ (Matthäus 28:19-20).

Wir wollen genau das tun – in unseren Familien, mit unseren Freunden, Nachbarn und Kollegen, so wie Gott uns leitet und uns Gelegenheiten schenkt.

Dieser Auftrag betrifft nicht nur einige wenige Einzelpersonen und beschränkt sich auch nicht auf punktuelle Einsätze oder Projekte – es ist ganz im Gegenteil ein Lebensstil für jeden, der Gott kennt und liebt.

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Unsere Geschichte

Die erste amerikanische Living Light Christian Church (LLCC) entstand in den 1970er Jahren in Kenosha (Wisconsin) im Kontext einer Entwicklung, die weltweit als „charismatische Erneuerung“ bekannt wurde. Viele Menschen erlebten die dynamische Kraft des Heiligen Geistes und setzten sich unter anderem dafür ein, als Gemeinde nach dem biblischen Vorbild der frühen Kirche zu leben (Apostelgeschichte).

Die offizielle Gründung der ersten Gemeinde in Kenosha fand im Jahr 1982 statt. Von Anfang an, war den Leitern das notwendige Zusammenspiel von klarer Führung und geistlicher Versorgung bewusst. Sie waren in besonderer Weise von Gottes Strategie begeistert, die Kirche durch die Gaben zur Reife zu bringen, die Jesus nach seiner Auferstehung explizit für sie eingerichtet hatte (Epheser 4:11-13/Fünffältiger Dienst).

Der Wunsch biblische Glaubensfundamente durch einen Apostel zu etablieren, resultierte daraufhin in der Zusammenarbeit mit dem Apostel Bryn Jones und später mit seinem Bruder Keri. Seit 2005 werden die Gemeinde apostolisch von John Lalgee versorgt.

Zur Living Light Familie gehören aktuell sechs Gemeinden in den USA, England und Deutschland. Sie werden alle durch One Church Ministries (OCM) gefördert und betreut.

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Deutschland

Im Frühjahr 2014 fand sich eine Kleingruppe von Menschen aus unterschiedlichen Gemeindehintergründen zusammen, um sich gemeinsam mit dem Glaubensgrundlagen (Vision & Commitment Kurs) von Living Light auseinanderzusetzen. Die Inhalte des Kurses fanden große Zustimmung bei den Beteiligten und riefen den Wunsch hervor, Kirche mit diesen Grundlagen zu sein.

Aus den privaten Treffen, die schwerpunktmäßig auf die Anbetung Gottes und das gemeinsame Gebet ausgerichtet waren, entstanden Ostern 2015 öffentliche Gottesdienste, die in Bochum begannen und seit Mai 2018 in Herten stattfinden.

BIBEL

Die Bibel ist Gottes unfehlbares Wort für alle Menschen zu jeder Zeit. Sie wurde von menschlichen Autoren geschrieben, die vom Heiligen Geist inspiriert waren. Deshalb ist es eine absolut zuverlässige Offenbarung Gottes und unsere maßgebliche Richtschnur in allen Fragen des Glaubens, des Verhaltens und der Gemeinschaft.
2. Timotheus 3:16 / 2. Petrus 1:20-21

GOTT

Der ewige Gott hat sich selbst als EIN Gott offenbart, der in drei verschiedenen Personen existiert – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Sie unterscheiden sich in ihrer Persönlichkeit, sind jedoch untrennbar in ihrem Wesen und ihrer Einheit verbunden.
Matthäus 28:19 / Apostelgeschichte 10:38 / 1. Mose 1:26

Jesus Christus, der Sohn Gottes, nahm nach dem Willen Gottes, des Vaters, menschliche Gestalt an. Er wurde vom Heiligen Geist gezeugt, von der Jungfrau Maria geboren und war gleichzeitig vollkommen Gott und vollkommen Mensch.
Jesaja 7:14 / 9:6 / Lukas 1:26-35 / Johannes 1:1,14,18 / Philipper 2:5-6 / 1. Timotheus 2:5

Der Heilige Geist ist der Helfer, den Jesus verspochen hat zu senden. Er gibt den Anstoß für die Errettung von Menschen, indem er sie von ihrer Sünde überführt und in den Gläubigen, Reaktionen der Buße und des Glaubens hervorruft. Der Heilige Geist wohnt in allen Gläubigen und „versiegelt“ sie als ein Zeichen, dass sie zu Gott gehören. Er vereint die einzelnen Gläubigen als Kirche, verleiht Gaben und ist für die Förderung und Pflege der Frucht des Geistes zuständig. Außerdem leitet, lehrt und tröstet der Heilige Geist die Gläubigen.
Johannes 14:16-27 / 16:7-15 / Apostelgeschichte 2:38-39 / Römer 5:2-5 / 1. Korinther 12:14 / Epheser 1:13-14 / Hebräer 3:7-8 / 4:12 / 2. Petrus 1:11-12

RETTUNG

Adam und Eva wurden nach dem Bild Gottes erschaffen. Durch ihren Ungehorsam Gott gegenüber, verloren sie diese besondere Stellung jedoch. Diese Rebellion nennt sich Sünde und trennt die Menschheit von Gott. Das moralische Denken und Wesen des Menschen wurden durch den Sündenfall dauerhaft beschädigt. Weitere Folgen sind der geistliche und physische Tod. Diese sündhafte Natur wurde von Adam an alle nachfolgenden Generationen weitergereicht und führte zum totalen Bruch zwischen Gott und der gesamten Menschheit. Alle sind Sünder und haben dadurch die Herrlichkeit Gottes verfehlt. Die Wiederherstellung der Gemeinschaft mit Gott ist einzig und allein durch die geistliche Wiedergeburt möglich.
1. Mose 1:26 / 5:1 / 9:6 / 3:6-8, 17-19 / Johannes 3:3, 6-7 / Römer 3:23 / 5:1-12 / 3:10-24 / 1. Petrus 1:3-4

Jesus Christus kam, um den Willen Gottes zu erfüllen, die Werke des Teufels zu zerstören und unsere Erlösung zu vollenden. Er starb für unsere Sünden, wurde begraben, stand am dritten Tag von den Toten auf und erschien seinen Jüngern danach persönlich. Er fuhr in den Himmel auf und sitzt zur rechten Hand des Vaters, wo er jetzt regiert und von wo er am Ende dieses Zeitalters wiederkommen wird. Er ist der Retter der Menschheit
Matthäus 27:32-28:10 / Johannes 1:29 / Markus 16 / Lukas 24 / Johannes 20:21 / Apostelgeschichte 1:1-11 / Römer 4:22-25 / 5:9 / 1. Korinther 15:4 / Kolosser 1:20 / Hebräer 9:12, 22 / 1. Johannes 3:8 / Offenbarung 1:5 / 5:9

Das Evangelium von Christus ist die Kraft Gottes zur Erlösung für alle, die glauben. Es ist der einzige Weg zur Erneuerung der menschlichen Natur und hebt Sünde, Schuld und damit verbundene Strafe auf. Christus starb für unsere Sünde, nahm Gottes Zorn auf sich und erfüllte auf diese Weise Gottes rechtmäßige Forderungen, so dass alle Menschen völlig mit ihm versöhnt sein können. Diese Errettung ist ein freiwilliges Angebot für alle und gründet sich einzig und allein auf Gnade, die unverdient ist. Unsere Erlösung ist ein Geschenk Gottes und nicht das Ergebnis unserer guten Werke oder anderer menschlicher Anstrengungen.
Apostelgeschichte 16:31 / Römer 1:16-18 / 4:22-25 / 5:1-2 / Galater 2:16 / Epheser 2:8-9 / Titus 3:5 / Hebräer 9:22 / 1. Petrus 3:18

Die Erlösung von Sündern geschieht durch Gnade und durch das Bekenntnis des Glaubens an das Werk, das Jesus durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung von den Toten für uns geleistet hat. Wenn wir unser Vertrauen auf Christus und auf das, was er für uns getan hat setzen, sind wir als Gläubige für alle Zeiten durch Christus gerechtfertigt und Gottes Gegenwart wohnt in uns. Durch die Errettung werden Sünder zu einer neuen Kreatur, wiedergeboren mit einer Bestimmung in Gott. Wir sind nicht aufgrund unserer Werke gerettet, aber wir sind bestimmt, die guten Werke zu tun, die Gott im Vorfeld für uns vorgesehen und vorbereitet hat.
Johannes 1:12 / 3:16 / 5:24 / Römer 3:21-26 / 8 / 10:8-13 / Epheser 2:8-10 / 2. Korinther 5:17, 21 / 1. Johannes 5:11-12

Der Glaube an die Errettung, die Gott für uns ermöglicht hat, manifestiert sich auf dreifache Weise:

Wir tun Buße
Das bedeutet, wir bekennen unsere Schuld, kehren um von unseren eigenen Wegen und unserem unabhängigen Lebensstil. Wir wenden uns Gott zu und folgen seinem Willen gehorsam.

Wir lassen uns taufen
Die Wassertaufe vollzieht sich durch komplettes Untertauchen in Wasser. Sie ist ein Akt des Gehorsams und dient als öffentliches Bekenntnis der Herrschaft Jesu Christi in und über uns. Außerdem identifiziert sich der Gläubige dadurch mit Christus. Die Taufe symbolisiert seinen Tod, sein Begräbnis und seine Auferstehung.

Wir werden mit dem Heiligen Geist erfüllt
Die Taufe mit dem Heiligen Geist und mit Feuer ist ein Geschenk, das Gott für alle Gläubigen vorgesehen hat. Sie ist uns von Jesus versprochen und wurde auch durch die Propheten des Alten Testaments angekündigt. Es ist ein kraftvolles und eindeutiges Erlebnis für jeden Gläubigen. Auf diese Weise bevollmächtigt Gott uns, seine Zeugen zu sein.
Matthäus 3:11 / 23:19 / Apostelgeschichte 1:5, 8 / 2:4, 17, 38-39 / 8:14-17 / 10:44-46 / 1:15-17 / 19:1-6 / 1. Petrus 3:18-22 / Kolosser 2:12

KIRCHE

Durch sein Wort und seinen Geist kreiert, führt und erhält Gott die Kirche und beruft einzelne Gläubige in die Gemeinschaft des Leibes Christi. Die Kirche ist kein Gebäude, keine religiöse Institution, sondern die Zusammensetzung von Leuten, die echte Nachfolger Jesu Christi geworden sind. Sie sind zusammengefügt, um seine Herrlichkeit, sein Königreich und seinen Willen auf der Erde zum Ausdruck zu bringen. Das erfordert einen Lebensstil der Nachfolge, der den Gläubigen ausrüstet und zur Reife bringt, damit er die Wahrheiten und Prinzipien des Wortes Gottes authentisch lebt und bewahrt.
Matthäus 16:17-19 / 28:19-20 / Johannes 13:34-35 / Apostelgeschichte 2:42-47 / 4:32-35 / 5:42 / Kolosser 3:16-17 / 1. Petrus 2:4-10

Das biblische Prinzip der Leitung von Ortsgemeinden basiert auf der Pluralität von Ältesten unter der Aufsicht eines apostolischen Dienstes. Diese Leitung ist dazu berufen pastorale Fürsorge und biblische Autorität im Leben der Gemeinde auszuüben. Begabung und ein christusähnlicher Charakter sind notwendige Merkmale für diese Aufgabe. Jeder Älteste soll in seinem Dienst die Frucht des Heiligen Geistes demonstrieren (Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung).
Apostelgeschichte 2:42-47 / 5:42 / 6:1-6 / 14:23 / 1. Timotheus 3 / Titus 1:5-9 / 1. Petrus 5:1-4 / Galater 5:22-23

Die Gaben für die Gemeinde in Form von Aposteln, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrern werden von Christus gegeben, um Gottes Volk für die Werke des Dienstes vorzubereiten. Sie dienen dazu, dass der Leib Christi so aufgebaut wird, dass alle die Einheit im Glauben erreichen und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes reifen. Ziel ist das ganze Maß seiner Fülle erlangen. Deshalb sind diese Gaben heute notwendig und agieren in, für und durch die Kirche.
Epheser 4:10-13

ANBETUNG

Die höchste Berufung aller Gläubigen ist es, Anbeter Gottes in diesem und im nächsten Leben zu sein. Danksagung, Lobpreis und Anbetung sollen sich kontinuierlich in jedem Lebensbereich der Gläubigen entwickeln und ihren Lebensweg unter der Herrschaft Christi charakterisieren.
2. Chronik 20 / Psalm 29, 95, 100, 107, 136, 150 / Apostelgeschichte 16:25-34 / Römer 12:1 / Kolosser 1:12-14 / Hebräer 10:8-14 / 13:15 / 1. Petrus 2:5

ABENDMAHL

Das Abendmahl, das auch Tisch des Herrn, Eucharistie oder Brotbrechen genannt wird, ist ein wichtiger Ausdruck unseres Bundes mit Gott und miteinander. Das Abendmahl ist eine besondere Zeit der Gemeinschaft der Gläubigen, in der Brot und Wein, die den Körper und das Blut von Jesus Christus symbolisieren. Das Abendmahl wird bis zu seiner Wiederkehr in Erinnerung an seinen Tod, sein Begräbnis und seine Auferstehung eingenommen.
Matthäus 2:17-30 / Markus 14:12-26 / Lukas 22:7-23 / 1. Korinther 11:23-32

VOLLENDUNG

Am Ende dieses Zeitalters wird Christus zurückkehren, um die Lebenden und Toten zu richten. Der Teufel und alle, die nicht zu Christus gehören, werden dann endgültig von der Gegenwart Gottes getrennt und erleben diese Trennung als unaufhörliche Qual. Alle Gläubigen werden körperlich von den Toten zum ewigen Leben in der Gegenwart Gottes auferweckt. Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde errichten. Dort werden wir gemeinsam mit Christus in der Vollendung seines Königreichs regieren. Gottes Herrlichkeit wird alle Dinge ausfüllen und wir werden ihm für immer dienen und ihn anbeten.
Matthäus 24:26-31 / 25:31-46 / 1. Thessalonicher 4:13-18 / 1. Korinther 15:20-28, 35-58 / 2. Petrus 3:7-13 / Offenbarung 20:11-21, 27

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Filip und Hanna Koch

Filip wurde in Herten, einer kleinen Stadt im Ruhrgebiet, geboren. Er wuchs in einem christlichen Elternhaus auf und gab sein Leben schon in jungen Jahren Jesus Christus. Im Jahr 2009 studierten er und seine Frau Hanna an der School of Worship in Kenosha (Wisconsin). Von Beginn an, waren sie von den biblischen Grundlagen und der von One Church Ministries gelebten Vision begeistert und überzeugt, lokale Ortsgemeinden durch den fünffältigen Dienst zu unterstützen und auf diese Weise zur Reife zu bringen (Epheser 4).

Seit 2014 leiten sie den Gemeindeaufbau in Deutschland. Neben diesen Aufgaben arbeitet Filip hauptberuflich in leitender Funktion in einem Stahlunternehmen.

Filip und Hanna haben drei Kinder: Elia, Mira und Mattis.

WARUM HEIßT IHR LIVING LIGHT?

Living Light ist nicht nur der Name unserer Gemeinde in Herten, sondern auch der Name unserer Schwestergemeinden in den USA und in England. Living Light bedeutet „lebendiges Licht“ und leitet sich aus einem prophetischen Bild ab, das Gott zur Gründungszeit der ersten Living Light Gemeinde in den USA gegeben hat. In diesem Bild ging es um einen Leuchtturm und seine Eigenschaft, ein Licht in der Dunkelheit zu sein. Dies wurde zum symbolischen Ausdruck des Auftrags der Gemeinde und führte so zu ihrem Namen (vgl. Matthäus 5:14-16).

WELCHER RELIGIONSGEMEINSCHAFT GEHÖRT IHR AN?

Durch unsere Zugehörigkeit zum BFP (Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden) gehören wir der weltweiten, christlichen Pfingstbewegung an, die sich aus evangelischen Freikirchen verschiedenster Ausprägung zusammensetzt. Unsere Grundlage für jegliche Glaubenslehre sowie deren praktische Umsetzung ist die Bibel.

WARUM IST DER LOBPREIS BEI EUCH SO AUSDRUCKSSTARK?

Wir loben Gott laut und ausdrucksstark, weil es bereits die Begrifflichkeit selbst mit sich bringt (lobpreisen = überschwänglich loben). Zusätzlich fordert Gott uns unabhängig von unseren Neigungen und Begabungen auf, ihn extrovertiert anzubeten (vgl. fast alle Psalmen). Gott hat uns mit Körper, Geist und Seele geschaffen und wir wollen ihn mit allem verherrlichen, was wir sind (vgl. Markus 12:30). Er ist es uns absolut wert, auf jede erdenkliche Weise gelobt zu werden und wir bereiten ihm damit eine Freude. So wie ein menschlicher Vater sich freut, ergeht es auch Gott, wenn seine Kinder alles investieren, um ihre Liebe für ihn zum Ausdruck zu bringen.

WARUM BETET IHR „LAUT“ IN SPRACHEN, OHNE SIE AUSZULEGEN?

In der Bibel lesen wir von verschiedenen Formen des Sprachengebets (vgl. 1. Korinther 14:1-25). Es gibt Sprachengebete, die dazu dienen, öffentlich weitergegeben zu werden und von anderen bewusst und aufmerksam gehört werden sollen. Diese Art benötigt definitiv eine Auslegung, damit die Gemeinde durch ihren Inhalt auferbaut und Gott verherrlicht wird. Es gibt jedoch auch das Sprachengebet, dass der persönlichen Auferbauung dient und eine Form der Anbetung Gottes ist. Diese Art des Sprachengebets benötigt keinerlei Auslegung, da es nicht den Zweck verfolgt, von anderen gehört bzw. verstanden zu werden. Da unser gesamter Lobpreis eine gewisse Lautstärke hat und auch der persönliche Gebrauch des Sprachengebets Teil davon ist, mag es dem ein oder anderen daher „laut“ erscheinen.

WAS HAT ES MIT DER KOPFBEDECKUNG AUF SICH?

Diese Praxis leiten wir aus 1. Korinther 11 ab. In dieser Bibelstelle instruiert der Apostel Paulus die Gemeinde in Bezug auf die Kopfbedeckung und begründet diese primär mit Gottes Schöpfungsordnung. Durch die Kopfbedeckung der Frau bzw. die Entfernung jeglicher Kopfbedeckung des Mannes beim öffentlichen Beten und Prophezeien drücken wir unsere Anerkennung gegenüber Gottes Schöpfungsordnung aus. Weil Paulus keine kulturellen oder historischen Gründe anführt, ist diese Praxis für uns auch heute noch relevant und findet Anwendung in unseren Gottesdiensten.

WARUM GLAUBT IHR, DASS ES DIE GEISTESGABEN HEUTE NOCH GIBT?

Wir glauben, dass die Geistesgaben elementar für unser geistliches und persönliches Wachstum sind und Gott sie seiner Gemeinde zur Auferbauung gegeben hat (1. Korinther 14:26). Zusätzlich sind sie demonstrative Werkzeuge bei der Verbreitung seiner Frohen Botschaft. Die Bibel ermutigt uns, nach den Geistesgaben zu streben (vgl. 1. Korinther 12:31; 14:39) und in ihnen zu wirken. Wir finden in der Bibel keinen Hinweis darauf, dass die Geistesgaben nur für eine bestimmte Zeit vorgesehen waren und warum sie heute nicht mehr die gleiche Relevanz wie zur Zeit des Neuen Testaments haben sollten.

WIE WAR DAS NOCHMAL MIT DER TAUFE IM HEILIGEN GEIST?

Der Begriff „Taufe im Heiligen Geist“ beschreibt die erstmalige Erfüllung eines Christen mit dem Heiligen Geist. Die Art dieser Erfüllung ermächtigt uns, Gott wohlgefällig zu leben und befähigt uns, das Evangelium effektiv weiterzugeben. Außerdem stattet uns Gott mit seinen Gaben aus, um ihn zu verherrlichen. Die Taufe im Heiligen Geist ist eine Verheißung Gottes, die allen seinen Kindern gilt (vgl. Apostelgeschichte 2:39) und die wir im Glauben empfangen. Das bedeutet nicht, dass ein Christ vor diesem Erlebnis den Heiligen Geist nicht in sich hatte, weil niemand ohne das Wirken des Geistes Christ werden kann (vgl. Johannes 3:5; Römer 8:9). Die Bibel spricht aber von einer Übermittlung des Heiligen Geistes, die noch weitreichender und tiefgehender ist. Dieser Gedanke sollte uns nicht überraschen.

Jesus selbst, der sogar vom Heiligen Geist gezeugt wurde, hatte ein spezielles Erlebnis, als der Heilige Geist auf ihn kam und ihn für das Werk befähigte, das der Vater für ihn vorgesehen hatte (vgl. Lukas 3:21-22; Apostelgeschichte 10:38). Ähnlich erlebten es die Jünger. Ihnen wurde befohlen, in Jerusalem zu warten, bis sie den Heiligen Geist empfangen hatten, um von ihm, für ihren Dienst und ihre Aufgabe befähigt zu werden. Was für Jesus und seine Jünger galt, gilt auch für uns. Damit wir in der Lage sind, das Leben zu leben, das Gott für uns bereithält, ist es nötig, dass wir die Fülle des Heiligen Geistes empfangen, auch wenn wir schon wiedergeboren sind.

Idealerweise gehören die Wiedergeburt, die Wassertaufe und die Taufe im Heiligen Geist als feste Bestandteile des Christwerdens zusammen.

WAS IST DER FÜNFFÄLTIGE DIENST?

Der fünffältige Dienst, bestehend aus Aposteln, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrern, ist nach Epheser 4 zur Erbauung der Gemeinde gedacht und wurde der Kirche von Jesus Christus selbst gegeben, als er nach seiner Auferstehung zu Gott, dem Vater, zurückkehrte. Diese Gaben, die durch befähigte Personen verkörpert werden, dienen dazu, die Gemeinde zu schulen und zu trainieren. Ziel ist es, die Gemeinde Gottes zur Einheit im Glauben und der Erkenntnis Gottes sowie zur vollkommenen Reife zu führen. Das ist notwendig, um Gott in dieser Welt angemessen widerspiegeln zu können und die Rückkehr seines Sohnes Jesus Christus vorzubereiten. Deshalb ist der fünffältige Dienst in seiner praktischen Auslebung für uns als Gemeinde so elementar und grundlegend und muss aktiv sein und bleiben bis dieser Zustand erreicht ist.

WARUM TAUFT IHR KEINE BABYS?

Wir glauben und verstehen aus der Bibel, dass die Wassertaufe nur durch vollständiges Untertauchen in Wasser vollzogen wird. Die Taufe symbolisiert, wie eine innere Realität (von neuem geboren zu sein) ihren äußerlichen Ausdruck findet. Wir definieren die Wassertaufe als Schritt des Glaubens und als unsere erste gehorsame Reaktion auf den Ruf von Jesus Christus, ihm nachzufolgen. Da die Taufe sowohl persönliche Umkehr (Buße) als auch persönlichen Glauben voraussetzt, ist sie nach unserem Verständnis für Leute gedacht, die ihren persönlichen Glauben bekennen und von ihrem bisherigen Lebensweg umkehren können (ungeachtet ihres Alters). Babys sind beide Dinge noch nicht möglich. Statt Babys zu taufen, segnen wir sie im Rahmen unserer Treffen nach Jesu Vorbild (vgl. Markus 10:16).

WARUM GEBT IHR DEN ZEHNTEN?

Den Zehnten unserer gesamten Einnahmen geben wir Gott als Ausdruck unserer Dankbarkeit und Anbetung direkt zurück. Wir finden es ausgesprochen großzügig, dass uns der Geber aller Gaben über 90% frei verfügen lässt, womit er uns versorgt. Den Zehnten, „dem Haus des Herrn“ zu geben, ist ein Prinzip aus dem Alten Testament (3. Mose 27:30-33; Maleachi 3:10a), das für uns auch heute noch eine gute Grundlage für das Geben bildet. Auch wenn im Neuen Testament nicht ausdrücklich die Gabe des Zehnten gefordert wird, wird sie von Jesus selbst bestätigt (vgl. Matthäus 23:23). Alles, was wir in unserem Leben glauben zu besitzen, ist uns von Gott zur Verwaltung anvertraut. Daher sehen wir es als selbstverständlich an, ihm einen Teil davon direkt zurückzugeben. 10% sind hierbei lediglich eine Orientierung und ein guter Startpunkt.

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